Freitag, 8. Januar 2010

Nachtrag 4 - Miyajima

Wie im Hiroshima Post bereits angekündigt waren wir auch in Miyajima um uns dort das Torii im Wasser anzusehen, eines der meist fotografierten Objekte in Japan.
Die Fahrt dorthin mit der Straßenbahn ging ohne Probleme und war schön, da wir so nochmal ein bisschen mehr von Hiroshima zu sehen bekamen, an der Fähre angekommen war man schon wieder von wunderschöner japanischer Landschaft umgeben und konnte auf dem See sogar die Muschelzuchtbecken begutachten, sowas glaube ich irgendwie noch nie gesehen zu haben. Vielleicht habe ich es aber auch nur mal wieder vergessen.
Die Überfahrt nach Miyajima ging schnell und direkt vor dem Fährterminal (auf dem linken Foto) wurden wir schon von den ersten Rehen begrüßt, die es an vielen japanischen Schreinen gibt und die von den Touristen durchgefüttert werden, die Fressen aber auch wirklich alles und holen sich sogar Zettel aus den Jackentaschen.















Dann ging es an ein paar Toriis und Komainus vorbei zum berühmten Torii.

Den Besuch des Schreines haben wir dann mal ausgelassen, denn ich bezahle ja immer ungern Eintritt für religiöse Stätten, ich finde sowas sollte jedem frei zugänglich sein. Aber zumindest von aussen war er schön anzusehen und von innen vermutlich eh nicht viel anders als die vielen anderen Schreine die wir bereits gesehen haben.
Dann haben wir noch den auf einem Berg gelegenen Tempel mit seiner wie ich finde wunderschönen Pagode besucht.

Landschaftlich ist Miyajima wirklich sehr schön und ich denke die Gondelfahrt dort würde ich auf jeden Fall bei einem nächsten Besuch machen, bei diesem fehlte uns leider die Zeit hierzu, aber wohnen würde ich dort so abgeschieden nicht wollen.
Aufpassen sollte man auch was man so kauft, denn wie an Touristenorten überall auf der Welt üblich ist natürlich auch hier alles überteuert und es gibt auch Touristenfallen mit falsch augezeichneten Preisen etc. Allerdings sind die vielen kleinen Läde wirklich schön anzusehen.
Miyajima hatte sogar noch eine Attraktion für uns parat, den größten Reislöffel der Welt!

Danach ging es dann auch schon wieder nach Hiroshima und uns blieb nur noch der Blick zurück von der Fähre.

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