Mittwoch, 23. Mai 2012

Junge Hundchen mit Schoten - Christine Balasch

Das Kochbuch "Junge Hundchen mit Schoten" wurde mir netterweise vom Frieling Verlag für eine Rezension zur Verfügung gestellt und soll Berliner Rezepte für die kleine Küche beinhalten. Ich bin zwar kein Berliner und kann darum nicht sagen wie typisch diese Gerichte wirklich für die Hauptstadt sind, aber ich mag gutes Essen und Kochen aus verschiedenen Regionen. Für Kochbücher ganz generell habe ich eine große Leidenschaft und so war ich froh dieses hier in den Händen halten zu dürfen.

Am auffälligsten ist bei diesem Buch glaube ich der Titel. "Junge Hundchen mit Schoten" klang zumindest für mich eher nach einem Roman, als einem Kochbuch. Was allerdings wirklich lustig ist, ist die Geschichte hinter dem Titel. Immer wenn die Autorin als Kind nach Hause kam fragte sie was es zu essen gäbe und da das natürlich nervt antwortete ihre Mutter auf die neugierige Frage mit "Junge Hundchen mit Schoten". Eine coole Antwort, die Herr Schatz jetzt auch immer bekommt, wenn er diese dumme Frage stellt, die wohl jeder der für die Familie kocht kennt.

Das Buch "Junge Hundchen mit Schoten" ist 46 Seiten dick und enthält 18 Rezepte. Den Preis von 6 € empfinde ich damit als vollkommen angemessen, vor allem weil man mit dem Buchkauf auch noch etwas Gutes tut, unterstützt man damit doch auch den Verein Herzenswünsche e.V.

Die Rezepte versprechen neben der Tatsache aus Berlin zu kommen auch noch lecker und gesund zu sein, ohne zu viele Kalorien, dafür aber einfach, bis ins kleinste Detail erklärt und auch in einer kleinen Küche umzusetzen.

Ich muss zugeben, von der Rezeptauswahl bin ich nicht so richtig begeistert, unter dem Titel Berliner Rezepte hatte ich einfach Rezepte erwartet die aus Berlin stammen, oder dort Geheimrezepte sind, worunter Königsbergerklopse für mich nicht zählen und auch gekochte Eier in Senfsoße gab es immer bei meinen Großeltern, ich bin allerdings nicht aus Berlin, sondern aus Westfalen. An Rezepten findet man ansonsten noch Gemüseomelett, Paprikagulasch mit Spirellis und einiges mehr.

Man sieht also das Buch enthält leckere Rezepte für Hausmannskost, eher geeignet für einen Kochanfänger, als für jemanden, der seit Jahren kocht und den Schrank voller Kochbücher hat, denn der kennt diese Rezepte so, oder ähnlich auf jeden Fall schon, so wie ich eben.

Keines der Rezepte war mir wirklich neu, oder ich fand es innovativ, aber das ist auch gar nicht nur schlecht, eignet sich dieses Buch doch sicher super für Leute, die Hausmannskost lieben, aber gerade bei Mama ausgezogen sind. Mit diesen Anleitungen kriegen sie auch ohne Mama und ganz allein zu Hause etwas leckeres hin. Das Buch ist also sicher ein super Geschenk, wenn die eigenen Kinder ausziehen, auch wenn man nicht aus Berlin stammt, oder dort hinzieht.

So simpel die Rezepte in diesem Buch sind, so lecker sind sie jedoch auch. Die eben schon angesprochenen gekochten Eier in Senfsoße waren laut Herrn Schatz die Besten, die er je gegessen hat, wenn das mal kein Lob für das Buch ist. Das Kurzfazit lautet also simpel, aber lecker.



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