Samstag, 2. Mai 2015

Hanna-Laura Noack - Strom des Himmels

Buch, Buchvorstellung, Buchcover
Strom des Himmels, so heißt der Roman, aus dem VAT Verlag, in dem sich eigentlich eine Familiengeschichte verbirgt, die Geschichte von Alice Amberg und ihrer Mutter, die die Zeit nach dem Atombombenabwurf von Hiroshima direkt vor Ort miterlebt hat. Offiziell kommt Alice nach Japan, weil sie von ehemaligen Patienten eingeladen wurde, diese Chance vor Ort zu forschen will sie jedoch auch nutzen, um Recherchen über die Kinder von Hiroshima anzustellen. Sie hat zudem noch ein ganz persönliches Interesse an Hiroshima und Japan, den Pressefotografen Tadashi Yamamoto, von dem sie außer seines Namens nicht viel weiß. Trotzdem erhofft sie sich von ihm Hilfe bei ihren Nachforschungen. Noch mehr interessiert sie jedoch seine mysteriöse Verbindung zu ihrer Mutter.
Schon kurz nach ihrer Ankunft fallen Alice viele Besonderheiten in der japanischen Gesellschaft auf, die von anderen Europäern sehr negativ gesehen werden, die es allerdings genauso wirklich in der japanischen Gesellschaft gibt. Zunehmend lernt jedoch auch sie die negativen Seiten der japanischen Gesellschaft, abseits des Lächelns, kennen, die korrupten Politiker, die seltsamen Spielregeln eines zensierten Pressesystems, wie auch generell Lügen und Intrigen machen ihr den Trip, wie auch ihre Nachforschungen schwer. 
Wenn ihr jetzt wissen wollt, ob und wie sie aus dieser Reise ins Ungewisse hervorgeht und was es mit dem mysteriösen Freund der Mutter auf sich hatte, dann greift zu diesem Buch, denn es lohnt sich, vor allem für Leute mit einem Interesse für andere Gesellschaften, denn auch diese wird hier schön gezeichnet und ist ein großes Thema, neben dem eigentlichen Plot. 
Aber Achtung, dieses Buch erzeugt garantiert auch Fernweh, ich wollte nach dem Lesen am Liebsten sofort wieder nach Japan!

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