Donnerstag, 18. Februar 2010

Der etwas andere Rosenmontag

Am Montag war es soweit, unser Ausflug in die Sake Fabrik stand an. Mittags wurden wir von 2 Freunden der Franzosen, die zu meiner Überraschung keine Studenten, sondern durchaus Japaner mittleren Alters waren abgeholt und fuhren zur Sake Fabrik, die nichtmal einen Kilometer weit weg war, das hätte man in meinen Augen auch laufen können.
Dort angekommen erhielten wir eine Einführung darüber wie Sake hergestellt wird und durften dann die einzelnen Produktionsschritte selbst begutachten, ich will hier jetzt nicht mit Einzelheiten langweilen und einige habe ich auch nicht verstanden, also gibts von der Führung mal nur ein paar Fotos, damit man sich vorstellen kann wie es in so einer Sake Fabrik aussieht.















Ich kann euch sagen da roch es vielleicht lecker, ich hätte für immer da bleiben können, in einigen Räumen konnte man auch allein vom Geruch betrunken werden. Wir durften dann auch sogar an einem Sake dieser Firma für einen Wettbewerb riechen und da hätte ich mich am liebsten echt in den Kessel fallen lassen, so lecker roch der, so wie Obelix damals eben. Dabei mag ich eigentlich gar nicht so gern Sake.
Bei der Verkostung an den verschiedenen Stationen habe ich mich selbstverständlich trotzdem nicht lumpen lassen, denn es war ja Rosenmontag. Wir durften einmal noch nicht fertigen Sake probieren, da waren noch Reisklümpchen drin und er schmeckte eher wie Federweißer, der war soo lecker, genial. Am Ende gab es dann noch gefilterten Sake, ohne Klümpchen und der schmeckte dann leider auch nicht mehr ganz so gut. Im Ausstellungsraum durften wir dann noch einige verschiedene Sake-Sorten dieser Firma testen und dann war unsere Führung auch schon vorbei.
Anschließend sind wir mit dem Freund der Franzosen dann noch in die Stadt gefahren, dort hat er uns sein wunderschönes, kleines, französisches Restaurant gezeigt und ist danach mit uns in einer französisch aufgemachten Konditorei eingekehrt, wirklich süß, vorallem das ganze falsche Französisch, bei dem sogar ich sah es ist falsch. Trotzdem gab es dort genialen Kaffee und Kuchen und sogar noch Pralinen aufs Haus, super Sache. Es war also ein wirklich interessanter Tag und wir haben auch mal wieder etwas neues in Matsue gesehen.
Zudem war es schon ein wenig wie Karneval, es gab Alkohol und Kostüme, wir drei haben uns dieses Jahr entschieden als Arzt zu gehen und für Carina und Christoph war es auch das erste Karneval ihres Lebens, aber seht selbst (ich weiß wem von uns der Kittel passte) :-)
















Ich glaub worauf ich getrunken habe ist allen klar: "Ich trinke auf gute Freunde, verlorene Liebe, auf alte Götter und auf neue Ziele. Auf den ganz normalen Wahnsinn, auf das was einmal war. Darauf, dass alles endet und auf ein neues Jahr, auf ein neues Jahr!" (Böhse Onkelz).

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