Sonntag, 27. Februar 2011

Der Katerkiller

Dank der Testladies durte ich wieder mal etwas testen, in diesem kleinen Tütchen ist etwas tolles versteckt, etwas das zwar keine Katzen tötet, aber immerhin soll es doch dem Kater, nach einem großen Besäufnis, zu Leibe rücken.
Karneval steht vor der Tür, also ist es an der Zeit dieses Produkt einmal zu testen, denn wer würde nach übermäßigem Alkoholgenuss am nächsten Morgen nicht gern ohne Kater aufwachen?
Der Katerkiller gilt als Nahrungsergänzungsmittel und wirkt mit Vitamin C, Magnesium, Kalium, Natrium und Chlorid auf den Körper ein. Das finde ich schonmal gut, das klingt für mich alles sehr natürlich und dürfte, was für viele Menschen sicher auch wichtig ist, kaum allergenes Potential beinhalten.
Bei diesen Inhaltsstoffen sollte es einem eigentlich klar sein, aber ich führe hier einfach den Warnhinweis von der Packung nochmal an: "Der Katerkiller hat keinen Einfluss auf den Alkoholspiegel im Blut, die Fahrtüchtigkeit, oder die Giftwirkung von Alkohol." Das sagt einem meiner Meinung nach aber auch schon der gesunde Menschenverstand.
Jetzt aber zum Verzehr, das Tütchen wird ganz einfach in ein Glas mit 0,33 l Wasser gekippt, empfohlen ist hier kohlensäurehaltiges Wasser, da sich der Katerkiller darin besser und schneller auflösen soll. In meinem Haushalt gibt es nur Wasser aus dem Kran, aber auch darin hat sich der Katerkiller schnell und rückstandslos aufgelöst, was will man mehr.
Bevor ich das Pulver jedoch in mein Wasser geschüttet habe, habe ich einmal dran gerochen und es erinnerte mich sehr an Orangen-Brausetabletten von ja!, ich weiß leider nicht mehr was die beinhalteten, Vitamin C, oder Magnesium, oder so vermutlich. Das es nach Orange riecht ist aber auch kein Wunder, ist dies doch der beabsichtigte Geschmack.
Getrunken werden soll das Glas direkt vor dem zu Bett gehen und bei Bedarf am nächsten Morgen noch einmal. Ich habe mir also vor dem zu Bett gehen ein Glas fertig gemacht und war wirklich gespannt auf den Test, aber ich muss sagen, dass ich schon nach 2 Schlucken eigentlich nicht mehr weiter trinken mochte, es schmeckte zwar nach Orange, aber hatte einen komischen Beigeschmack und war irgendwie fad, zudem hatte ich ja auch ohnehin schon viel getrunken und mein Bauch war voll, da mag man ja auch ungern nochmal 0,33 l oben drauf kippen. Aber zu Testzwecken musste das sein, ich bin dann danach ins Bett, konnte aber erstmal nicht schlafen, weil mir jetzt schlecht war, das war es mir vor dem Katerkiller nicht, doof.
Irgendwann bin ich dann doch eingeschlafen, als ich am nächsten Morgen aufwachte hatte ich aber die gleichen Probleme wie immer nach Alkoholgenuss, keine Änderung. Da mir am Abend zuvor schon schlecht geworden war vom Katerkiller und ich jetzt sowieso einen flauen Magen hatte, wollte ich dann morgens auch nicht noch einen Katerkiller trinken, auch wenn das ja der Empfehlung entsprochen hätte.
Bei mir hat der Katerkiller also leider nichts genutzt, aber die Idee des Produktes finde ich trotzdem lustig und es ist ja auch echt schade, dass es nicht geklappt hat.

Wen noch eine weitere Meinung dazu interessiert, der guckt hier.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...