Donnerstag, 20. August 2015

Brandnooz Kult Box

Überraschung, Lebensmittel
Zum ersten Mal und zwar wirklich zum allerersten Mal habe ich das Gefühl, dass Brandnooz sich etwas vom Feedback seiner Konsumenten angenommen hat und dieses Gefühl beschert mir diese Kultbox hier. Die letzte Kultbox war zwar voll bis an den Rand, aber leider keine Kultbox, es gab zwar viele Marken, die man kannte, aber nur mit neuen Produkten und das war nicht das, was ich und auch andere Käufer sich unter einer Kultbox vorgestellt hatten. Wir wollten Kindheitserinnerungen aufleben lassen und nicht unbedingt ganz neues probieren.

Dieses Mal findet man in der Kultbox viele altbekannte Marken und Produkte was mich sehr freut.

Zuerst sehe ich den Löwensenf, der stand bei uns früher immer im Kühlschrank, weil mein Papa den immer gegessen hat. Ich selbst mag zwar keinen Senf, aber da hätten wir doch schon die ersten Kindheitserinnerungen, so kanns weiter gehen.

Von Fanta gab es die Fanta Klassik, die ich nicht kenne und erst recht nicht aus meiner Kindheit, ich glaub dafür bin ich zu jung, aber auf jeden Fall ein Produkt das ich super spannend finde, liegt hier jetzt kalt und ich bin schon gespannt, ob sie wirklich anders schmeckt als normale Fanta. Wollte ich auch schon zig mal kaufen, aber war dann doch zu faul dafür extra in den Getränkemarkt zu gehen, das ist der Nachteil, wenn diese Märkte nicht im Supermarkt integriert sind.

Es gab die klassische Kinderüberraschung, yeah, gleich mal gucken was ich drin hab. Hoffentlich ne Figur, denn die hab ich früher gesammelt.

Von Bärenmarke gibt es Alpenmilch und auch wenn wir die nicht getrunken haben, so dürfte doch jeder die süße Werbung mit dem Bärchen kennen.

Staatl. Fachingen Medium ist noch in der Box, einen Bericht dazu findet ihr hier.

Sowohl den Oryza Reis, wie auch die Tellerlinsen von Müller´s Mühle kenne ich nicht wirklich aus meiner Familie, wir waren da mehr so die Nudelfraktion, aber auf jeden Fall auch sehr kindheitsträchtige Produkt bei einigen, denke ich.

Von Surig gibt es Essig Essenz, die hatte schon Oma immer zum Putzen, die kann also gar nicht schlecht sein.

Miracel Whip ist so ein Produkt, das könnte auch hundert mal in der Box sein, darüber freue ich mich immer wieder und das findet hier auch immer Verwendung und sei es nur für den Nudelsalat.

Hitschler Schnüre gab es füher bei Papa immer und ich habe sie geliebt und egal wie künstlich der Erdbeer-Geschmack ist, ich tue es auch heute noch. Genau wie die enthaltenen Jelly Belly Beans, von denen man sich früher immer Rezepte zusammen stellen konnte und die es für uns nur selten gab, weil man dafür in die nächste, größere Stadt fahren musste. Das sie in der Box in der Sorte Sunkist sind ist natürlich gleich doppelt cool, weil das gleich die nächste Kindheitserinnerung ist.

Erdnuss Locken von Lorenz kennt denke ich auch jeder noch, ich bin davon kein so großer Fan, aber dafür bin ich sicher, dass Herr Schatz gleich Luftsprünge vor Freude macht.

Nur zwei Produkte passten für mich dann nicht so gut in die Box und zwar der Long Island Ice Tea von Shatlers, denn in meiner Kindheit gabs keinen Alkohol und erste recht keinen Long Island Ice Tea und die Knorr Australian Sweat Roast Sauce. Die Sauce finde ich auch wirklich noch ganz gut, also will ich mal darüber hinwegsehen, dass diese Produkte leicht das Thema verfehlen.

Alles in allem wieder eine super prall gefüllte Box, für mich mit ganz vielen Kindheitserinnerungen gespickt, ich freue mich, dass Brandnooz hier das Feedback so gut umgesetzt hat und futtere mich jetzt mal weiter durch meine Kindheit und hoffe, dass die nächste Kult Box wieder so super wird!

Mittwoch, 12. August 2015

Landgarten Soja-Snacks

Tomate, Tamari, Knabbersoja, Knabbermix, Asien, Asia, Japan, SnackDie Produkte von Landgarten, einer kleinen österreichischen Firma, die ganz tolle, gesunde Leckereien aus Obst und Getreide macht, habe ich euch hier und hier schonmal vorgestellt und nun gibt es von Landgarten wieder etwas neues und zwar Knabbereien mit Soja. Diese sind glutenfrei, fettfrei geröstet, bio und sogar vegan und sollten damit den meisten Ernährungsformen gerecht werden. Auf der Packung rühmt Landgarten sich der österreichische Sojaspezialist schlechthin zu sein und darum auch die leckersten, herzhaften Snacks aus dieser kleinen Bohne machen zu können, mal sehen ob sie das halten können. Die Sojabohne ist in der Ernährung besonders beliebt, weil sie einen hohen Anteil an pflanzlichem Eiweiß besitzt, schmeckt aber im ungewürzten Zustand, das weiß ich noch gut aus Japan, irgendwie eher nach nichts, umso gespannter bin ich auf die Snacks, die mir netterweise zur Verkostung zur Verfügung gestellt wurden.

Alle Snacks gibt es in den beiden Sorten Tomate und Tamari und es handelt sich jeweils um einmal Knabbersoja und einmal Knabbermix, wobei der Mix aus  Sojabohnen, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und der Gewürzmischung besteht. Auch beim Mix liegt der Sojaanteil bei über 50 %. Gut zu wissen ist vielleicht noch, um sich den Geschmack besser vorstellen zu können, dass Tamari eine Art von Sojasauce ist. Enthalten sind in den kleinen Tütchen, die ein schönes, frisches Design haben, jeweils 130 g.

Ich habe zunächst den Tomate Knabbermix aufgemacht und fürchtete mich ja etwas, da es Sojaprodukte gibt, die ich gern mag, aber auch solche, die ich nicht freiwillig nochmal essen würde. Dies hier roch schonmal ganz lecker nach Saaten. Tomate konnte ich nicht wirklich riechen und hatte schon leicht Angst vor nach nix schmeckendem Soja, denn das hasse ich echt. Schon beim ersten Bissen wurde ich jedoch eines besseren belehrt, alles schmeckt leicht nach Tomate, ist gut gesalzen und ist irgendwie ein Mix aus einem asiatischen Snack, denn die Konsistenz des Sojas kennt man sonst nur von asiatischem Süßkram und einer mediterranen Note, durch die Gewürze, schmeckt mir überraschend gut, so kann es weiter gehen.

Das Tomate Knabbersoja mache ich dann mit der Erwartung auf, dass es genauso schmecken wird, wie der Knabbermix, dies ist auch nicht grundverkehrt, aber irgendwie nehme ich hier den Tomatengeschmack stärker wahr, was auch ganz gut zum Soja passt und es sehr gut schmecken lässt, ich hätte nie erwartet, dass mir ein Sojasnack, bei dem ausser Gewürzen nix sonst drin ist, so gut schmecken könnte und ich habe immerhin ein Jahr in Japan gelebt, also schon einiges an solchen Snacks probiert.

Der Tamari Knabbermix ist auch wirklich gut mit der Sojasauce abgeschmeckt, ohne dass der Geschmack der Saaten völlig unter gehen würde, das gefällt mir gut, er ist recht salzig, hat aber auch eine leicht süße Note, wie man das von Sojasauce eben kennt. Schmeckt für mich wie ein typisch asiatischer Snack und mir fehlt dieser etwas ausgefallene Geschmack der Sorte mit Tomate, ich bin aber auch einfach kein riesen Sojasaucen Fan, wer diese jedoch mag, dem wird sicher auch der Tamari Knabbermix gut schmecken.

Das Tamari Knabbersoja schmeckt in meinen Augen auch wieder stärker nach dem Gewürz, wie das schon bei den Tomaten Sorten der Fall war und ist darum leider nicht wirklich etwas für mich, weil ich ja eben nicht so gern Sojasauce mag. Die starke Würzung finde ich trotzdem gut, denn das gibt dem Ganzen so richtig Pfiff und für Sojasaucen Fans und Fans asiatischer Köstlichkeiten ist dieses Knabbersoja auf jeden Fall ein Muss.

Insgesamt haben wir hier vier sehr hochwertige Produkte, das schmeckt man gleich, von denen ich jedoch nur die Sorten mit Tomate nachkaufen würde. Die anderen sind eher die klassischen Asia-Snacks und werden Fans dieser Küche sicher Freude bereiten, mir eher nicht. Ich mag bei Tomate das Zusammentreffen von asiatisch und mediterran und finde diese Snacks auch einfach viel spannender, weil sie nicht dem gängigen Mittelmaß entsprechen, kann ich nur wärmstens weiter empfehlen, auch wenn man asiatische Küche nicht so mag.  Toll sind alle diese Sncks natürlich auch wegen dem hohen pflanzlichen Eiweiß und dem wenigen enthaltenen Fett, so kann man richtig gesund und gleichzeitig lecker snacken, im Vergleich zu Chips, Flips und Co.

Dienstag, 11. August 2015

Theraline Stillkissen und Stillmond

Stillen, gut schlafen in der Schwangerschaft
Irgendwo im Internet hatte ich mal den Tip gelesen sich ein Stillkissen schon in der Schwangerschaft zu kaufen, weil man damit angeblich besser schlafen könnte. Lange habe ich das nicht gebraucht, denn ich hatte keine Probleme mit dem Schlafen, auf Grund des nur kleinen Bauches konnte ich bis zum fünften Monat auf dem Bauch schlafen, aber dann war es soweit und ich stand da mit meinem Talent, denn in anderen Positionen bekam ich kein Auge zu, also erinnerte ich mich an diesen Tip und kaufte mir ein Stillkissen und was soll ich sagen, das war die beste Entscheidung meines Lebens, auch wenn es erstmal komisch ist, dass das erste was man fürs Baby kauft ein Stillkissen ist, auch wenn man nichtmal weiß, ob man stillen kann. Schlaf ist aber einfach soviel wert und damit lässt sich dann endlich auch mit Wampe bequem auf der Seite schlafen und das sage ich als eingefleischter Bauchschläfer, der direkt nach der Geburt besonders dankbar für den entspannten Schlaf auf dem Bauch war. Darum empfehle ich jetzt auch allen anderen Schwangeren die ich treffe ein Stillkissen, spätestens wenn die ersten Schlafprobleme auftauchen und die meisten sind dankbar um diesen Tip und stellen, wie ich, eine arge Verbesserung des Schlafens fest. Ich wünschte mir hätte das damals einer gesagt, dann hätte ich nicht drei Wochen in meinem Gehirn nach diesem Tip suchen müssen um wieder schlafen zu können und im Nachhinein wünschte ich mir, ich hätte das Kissen einfach schon viel eher gekauft.

Vor dem Kauf hatte ich mich etwas informiert, weil man ja doch nicht einfach irgendein Stillkissen kaufen will und vor allem sehen die ja sowieso alle, bis auf den Bezug, gleich aus. So war ich auf Theraline gestoßen, deren Stillkissen mir schon auf den ersten Blick sehr gut gefielen, da sie absolut schadstofffrei sind und bereits 2003 durch den TÜV mit sehr gut bewertet wurden, denn wenn ich wirklich stillen sollte, dann ist es mir schon wichtig, dass dieses Kissen keine Schadstoffe enthält, denn mein Baby sollte dann ja mehrere Stunden am Tag darauf liegen. Für mich selbst wäre mir das jetzt ehrlich gesagt nicht ganz so wichtig gewesen, aber für den Drops nur das Beste.

Ich las dann auch davon, dass diese Kissen eine Mikroperlenfüllung haben. Ich habe schon ein derart gefülltes Lesekissen und finde das super bequem, freute mich also darüber, das würde sich sicher dem Bauch optimal anpassen. Aber mein Buchkissen ist sehr laut, wenn man sich darauf bewegt, dann rascheln die Kugeln eben sehr aneinander. Zum Schlafen nicht geeignet, aber ich wollte ja auch nur die Wampe auf das Stillkissen legen, nicht den Kopf. Theraline hatte dann Stillkissen, die versprachen flüsterleise Original-Mikroperlen zu beinhalten, aber das sein Kissen leise ist wird wohl jeder Hersteller behaupten, nahm ich an. Umso positiver überrascht war ich von meinem Theraline Kissen dann in der ersten Nacht. Ich kann sogar mit dem Kopf auf diesem Kissen liegen, man hört es kaum, wie die Kügelchen sich bewegen, das nenne ich mal wirklich flüsterleise und sie passen sich einfach perfekt dem Körper an, genau wie andere Mikroperlen auch. Diese sind jedoch auch antiallergen, geruchs- und schadstoffrei, sowie leicht waschbar, was ja gerade auch bei einem Stillkissen sehr wichtig ist, denn der Drops spuckt auch gern mal etwas Milch auf sein Kissen und es wurde auch schonmal drauf gebrochen, wenn er nach dem Essen zuviel darauf rumgeturnt war. Die Mikroperlen passen sich auch an ihn beim Stillen toll an, egal in welcher Stillposition, was man daran erkennt, dass er nirgendwo sonst so entspannt und still liegt wie auf dem Stillkissen. Gut bei spuckenden Kindern ist auch, dass man die Bezüge leicht abnehmen kann und sie sich problemlos waschen lassen. Funktioniert wunderbar, ich habe das schon einige Male probieren müssen und auch die Farben bleichen in der Wäsche nicht aus.

Das Stillkissen wurde bei uns auch nach der Geburt noch gern und viel genutzt und so bin ich oft um den Stillmond, praktisch den kleinen Bruder des Stillkissens, drumrum geschlichen, denn ich war von meinem Stillkissen echt überzeugt, ich liebte es, es war super bequem, aber eben leider auch riesig und unhandlich, mit ins Auto, oder den Garten nehmen war da nicht mal eben so, auch wenn wir an diesen Orten oft stillen. Am Anfang konnte ich den Drops auch noch ohne Probleme dabei mit dem Arm stützen, aber mit seinen mittlerweile 10 kg wurde dies nun auch zunehmend schwerer und führte zu Verspannungen im Rücken, also schlich ich weiter um den Stillmond, auch wenn er ja fast nix anderes als das Stillkissen war, welches ich schon besaß.

Im Endeffekt habe ich ihn dann natürlich doch gekauft, weil ich ihn zu praktisch fand um ihn nicht zu
Stillkissen für unterwegs, Stillen
besitzen und er mit knapp 20 Euro auch noch erschwinglich ist. Anders als beim Stillkissen ist hier nur der Bezug, mit einer Seite aus Frotteplüsch (oben) und einer aus dehnbarem Stretchstoff (unten), das fand ich super, so kann der Drops sich prima auf die Kuschelseite legen und hat es bequem und die Unterseite passt sich meinen Beinen tatsächlich noch besser an, als mein normales Stillkissen. Ich hab den Mond jetzt für unterwegs eigentlich immer im Auto liegen, um ihn in einer Tasche, oder so mitzunehmen ist er aber doch ein wenig zu groß und unhandlich, leider. Der Drops hat auch mit seinen 9 Monaten noch genug Platz auf dem Mond und ich wünschte ich hätte ihn schon eher gekauft, denn irgendwie nutzen wir ihn jetzt auch, wenn er in der Wohnung ist, lieber als das Stillkissen, einfach weil er so handlich ist.

Beide in Kombination sind einfach unschlagbar und ein gutes Team. Herr Schatz liebt die Kissen übrigens auch, schon beim Kauf des großen Stillkissens hat er es immer wieder entführt, weil er es so bequem fand und gern darauf schlief, aber ich brauchte es ja nunmal dringender als er. Ich denke er wird es auch nach der Stillzeit wieder in Besitz nehmen und weiter nutzen, so dass sich dieser Kauf gleich dreifach rentiert, besser kanns ja kaum laufen.

Ich würde beide Kissen weiterempfehlen, das Stillkissen ist mein erster Tip, wenn jemand fragt, was man für die Schwangerschaft braucht und wenn man aus dem Krankenhaus kommt und das mit dem Stillen alles klappt, dann würde ich auch unbedingt zum Stillmond raten, denn beides zu haben ist dann einfach total praktisch und man kann sich so schön mit dem großen Kissen ins Sofa knuddeln, während man den Mond mal eben im Auto vorholt, oder im Gartenstuhl zum Stillen nutzt. Ich würde diese Kissen wirklich immer wieder kaufen.

Donnerstag, 6. August 2015

Prinzenrolle feine Caramel Creme

Doppelkeks, Karamell, Kekse
Zum sechzigsten Jubiläum von Prinzenrolle gibt es diese nicht nur im Retrodesign zu kaufen, sondern auch in einer Limited Edition, mit feiner Caramel Creme, anstatt der üblichen Schokofüllung. Von normaler Prinzenrolle bin ich kein besonders großer Fan, aber auf dieser steht Limited Edition und es geht um Karamell, da kann ich nicht nein sagen. Sehr zur Enttäuschung von Herrn Schatz, der diese in der Süßigkeiten-Schublade sah und meinte: "Oh geil, Prinzenrolle.", um dann mit enttäuschtem Gesicht festzustellen, dass sie mit Karamell ist, was er wohl nicht mag, war mir bisher nie aufgefallen, dass ich die Karamellsachen alle alleine esse. Ups.

Die Prinzenrolle riecht erstmal recht normal, sehr süß, bloß ohne die leichte Schokonote. Sie sieht auch normal aus, denn außen sind an beiden Seiten die altbekannten Kekse mit dem Prinzen drauf. Der einzige Unterschied ist dann, wie ich mir schon dachte, die Creme in der Mitte, die mit Karamellgeschmack ist und entsprechend beige, fast in der Farbe der Kekse, sieht leider nicht so schön aus wie das Original. Irgendwie bekomme ich langsam auch die Angst, das Ganze könnte zu süß sein, denn Karamell ist ja schon etwas süßer als Schokolade.

Die Kekse schmecken dann auch wie immer, Gott sei Dank, denn die mag ich. Die Creme schmeckt süß, mit einem Hauch Karamell, aber leider nicht besonders viel.
Insgesamt empfinde ich dann auch diese Variante nicht süßer als die mit Schokolade. Kekse und Creme schmecken gut zusammen, wobei mir die Creme etwas zu künstlich und zu wenig nach Karamell schmeckt, da ginge in meinen Augen noch mehr, aber ich bin natürlich auch absoluter Karamelljunkie. Dieser künstliche Geschmack störte mich aber auch bei der Schokofüllung schon immer. Von der Konsistenz ist diese Füllung wie die originale. Diese Kekse sind trotzdem nicht schlecht und mir wesentlich lieber als das Original.

Insgesamt finde ich diese Limited Edition der Prinzenrolle durchaus gelungen und lecker, wenn ich mir den Karamellgeschmack auch etwas mehr und natürlicher gewünscht hätte, so kann man sie doch beruhigt weiter empfehlen. Ich mag die normale Prinzenrolle nicht gern, aber wenn ich diese hier auf einem Keksteller sehen würde, ich würde auf jeden Fall zugreifen.

Sonntag, 2. August 2015

Janny Hebel - Backen mit Schokoriegeln

Rezension, Buchrezension, Rezepte
Das Buch "Backen mit Schokoriegeln" von Janny Hebel verspricht unerhört leckere Rezepte für Kuchen, Kekse und Desserts und das kann ich mir auf jeden Fall gut vorstellen, denn wie kann etwas, das aus sowas leckerem wie einem Mars gefertigt ist, schlecht sein. 

Neben den klassischen Schokoriegeln, wie Mars, oder Snickers, gibt es in diesem Buch auch Rezepte für Milchschnitte, Gummibären oder Karamellbonbons. Man sollte also nicht auf die Idee kommen, dass die enthaltenen Rezepte eintönig sind. Eher im Gegenteil ist hier von Torten über Cupcakes bis hin zu Likör und Marmelade alles vorhanden. Dafür gibt es dann leider nur eher wenige Rezepte je Kategorie und so bietet das Buch eher einen groben Überblick darüber, was man mit den einzelnen Riegeln so machen kann. Ich hätte mir weniger Riegelvielfalt und dafür mehr Rezepte pro Riegel gewünscht, aber sowas ist ja immer Geschmackssache. 

Die Rezeptbilder machen einem sofort Hunger und man möchte am Liebsten alles ausprobieren. Auch die Zubereitungen sind gut beschrieben und die Zutaten nicht zu exotisch, so dass man sie auch in jedem Supermarkt bekommt. Das gefällt mir sehr gut. 

Ich als Backbuchjunkie hätte mir hier jedoch noch etwas ausgefallenere Rezepte gewünscht, denn vieles wie S´mores, Schokokuss-Torte oder auch Gummibärchen-Likör kannte ich schon und gehört hier ohnehin zum Repertoire. Für Anfänger, die noch nicht so viele Backbücher besitzen und nicht immer nach neuen Rezepten suchen, sind jedoch auch diese Rezepte gut zu haben.

Insgesamt ist dies ein wirklich gelungenes Backbuch, jedoch eher für den Einsteiger, der nicht ständig im Internet nach neuen Rezepten sucht und darum schon vieles kennt. Als eines von wenigen Backbüchern in einem Schrank fühlt sich dieses wohler und die Rezepte sind auch wirklich klasse und lecker und das ist doch die Hauptsache.

Freitag, 31. Juli 2015

Erdbeer-Käsekuchen

Es gibt doch immer wieder gute Gründe etwas leckeres zu backen, so zuletzt Omas Geburtstag und da sie sowohl Käsekuchen liebt, wie auch Erdbeeren und ich die Saison der selbigen auch gerne mit möglichst vielen Erdbeerkuchen ausreize, mussten die beiden eine Liason eingehen. Gleichzeitig gab es aber noch die für Omas spezielle Anforderung, der Kuchen durfte nicht zu hart sein, denn das kann man nicht mehr beißen, also hab ich mir gedacht, das Beste wäre wohl etwas ohne Boden und so ist ein ganz einfacher, schneller Kuchen entstanden, der auch noch verdammt lecker ist.

Zutaten:
Rezept, Backen, Käsekuchen, Sommer

500 g Erdbeeren
1 Pck. Vanillezucker
150 g + etwas weiche Butter
250 g Rohrzucker (braun)
1 EL Zitronensaft
4 EL Weichweizengrieß
1 kg Magerquark
1 Pck. Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
4 Eier

Zubereitung:

Erdbeeren waschen, den Strunk entfernen und klein schneiden, so dass man mundgerechte Stücke erhält. Dann mit Vanillezucker bestreuen und einen Moment einziehen lassen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Springform mit etwas Butter einfetten.

Butter mit Zucker schaumig schlagen. Zitronensaft und Grieß hinzufügen und cremig rühren. Quark und Puddingpulver einrühren. Eier nach und nach unter die Masse rühren. Erdbeeren unterheben und alles in die vorbereitete Springform füllen.

Die Backzeit beträgt etwa 60 Minuten, danach sollte man den Kuchen im Ofen auskühlen lassen, damit er nicht zusammenfällt (mindestens 30 Minuten). Nun noch den Kuchen aus der Form lösen und fertig.

Guten Appetit!

Donnerstag, 30. Juli 2015

Brandnooz Box Juli

Lebensmittel, Überraschung, Wundertüte
Und allmonatlich grüßt das Murmeltier, die Brandnooz Box ist wieder da und dieses Mal gilt die Sache gleich im dopplten Sinne, aber dazu bei der Vorstellung der Produkte mehr. Alles in allem wusste ich schon beim Annehmen, diese Box ist wieder prall gefüllt, denn sie ist recht schwer und ich freue mich somit auf die enthaltenen Produkte:

Von Veltins, einer meiner liebsten Biermarken, gibt es die Fassbrause in der Sorte Zitrone, gefühlt schon Ewigkeiten auf dem Markt, seit 2012 sagt der Flyer und gab es überall schonmal zum Probieren, unter anderem auch in der Brandnooz Box, eine Produktwiederholung also, mal wieder. Kann man trinken, ich stehe aber nicht besonders drauf, schmeckt mir zu sehr wie alkoholfreies Alster.

Von Milram gab es die Ravensberger Dessert Sauce, in der Sorte Vanille, die wir ja auch erst vor kurzem in der Box hatten, also gleich noch eine Wiederholung, ihr wisst jetzt wie ich auf und täglich grüßt das Murmeltier kam, hm? Lecker ist die Sauce ja, ich mag sie gern, wenn ich mal keine Lust habe welche zu machen, aber ich habe die letzte gerade erst alle und brauchte wirklich nicht schon wieder neue.

Von Hengstenberg gab es Essig in der Sorte Passionsfrucht, das klingt erstmal nicht so schlecht, weckt bei mir aber innere Ängste, denn ich weiß noch zu gut, wie es letzten Winter in fast jeder Box Essig gab und das brauche ich nicht schon wieder, ich hoffe also jetzt, dass das eine Einzelflasche ist und kein böses Vorzeichen.

Von Rücker Waterkant gab es Salatwürfel, die wir auch schonmal in einer Brandnooz Box hatten, wenn auch in einer anderen Sorte, als der hier vorliegenden Kräuter & Oliven. Der Käse ist wirklich lecker, schmeckt eben wie diese typischen eingelegten Käse, wir mögen das besonders gern im Salat, kann man weiter empfehlen.

Von Aoste gibt es ein Stickado Snackpack, eine neue Verpackung, das gestehe ich ein, aber Stickado gab es ja nun in der letzten Box erst und da die bei mir vergessen wurden habe ich sie in dieser Box mitbekommen und hatte so gleich zwei Mal Stickado in der Box, ich dachte man soll neue Produkte kennen lernen und nicht alle Sorten eines Produkts, gefällt mir nicht, auch wenn ich Stickado liebe und immer nachkaufen würde.

Und Loacker, eine der meist verschickten Marken in diesen Boxen, zumindest gefühlt, kommt auch dieses Mal wieder vor, mit den Quadratini Vanilla, also Waffelsnacks in kleinen Quadraten mit Vanillecremefüllung. Ich finde sie zwar ganz lecker, aber irgendwie auch lahm, haut mich nicht aus den Socken und würde ich wohl auch nicht extra nachkaufen.

Von Viba sollte es einen Fruchtsnack geben, zu dem kann ich leider nicht viel sagen, meine Stickado vom letzten Mal kamen zwar dieses Mal nach, dafür fehlte mir jetzt aber der Fruchtsnack, irgendwie scheint da im Moment der Wurm drin zu sein.

Sekt gab es auch mal wieder, aber von einer ganz neuen Marke, das gefällt mir gut und zwar gab es den Deinhard Semi Secco, einen goldgelben, feinperligen Frizzante, den ich mir sicher mal in einer ruhigen Minute, wenn ich nicht stillen muss, genehmigen werde, so lange landet er im Kühlschrank, denn man sollte immer Sekt kalt haben, man weiß ja nie wer zu Besuch kommt.

Von Bergquelle habe ich das Hex-Hex Wasser bekommen, das wohl an Bibi und Tina erinnern soll, ganz nette Idee, aber irgendwie auch enttäuschend, dass es dann doch nur ganz normales Wasser ist. Ist Wasser, schmeckt wie Wasser, was soll ich dazu noch sagen. Angeblich soll der Sportverschluss meinen Trinkspaß erhöhen, aber das dürfte wohl nur bei kleinen Kindern funktionieren, bei mir auf jeden Fall nicht.

Von Bärenmarke gab es Eiskaffee in der Dose, der ist wirklich lecker, keine Frage, aber hatten wir nicht da auch erst das gleiche, oder ein sehr ähnliches Produkt!?

Funny Frisch Kruspers in der Sorte Sour Cream gab es auch noch, finde ich ein spannendes Produkt und wie ich fast erwartet hatte sind sie von Konsistenz und Geschmack den Snyders sehr ähnlich. Die Sorte Sour Cream ist nichts besonderes, schmeckt wie die meisten Sour Cream Chips auch, mag ich gerne, keine Frage und würde ich sogar nachkaufen. Hatte nur irgendwie einen größeren Unterschied zu Snyders erwartet, wenn Funny Frisch ein solches Produkt als ganz neu launcht.

Von Bonbonmeister Kaiser gab es Bonbons in der Sorte Kirsche-Aronia, die das für mich überraschendste Produkt der Box sind, denn obwohl ich nicht gern Sachen mit Kirschgeschmack mag und auch keine Bonbons finde ich diese überraschend lecker. Die Bonbons sind lecker mit Fruchtmark gefüllt und die Tüte wird hier bestimmt nicht zu lange halten.

Schmelzkäse von Milkana gab es dieses Mal auch in der Box, endlich mal etwas ganz neues von der Produktrange her. Die Sorte Kräuter & Knoblauch habe ich zudem noch nirgendwo gesehen, das gefällt mir. Der Käse ist ganz weich, wie man es von Milkana kennt und schmeckt wirklich lecker nach Kräutern, nicht so penetrant nach Kräuterbrei, wie ich das von anderem Kräuterschmelzkäse kenne und auch den Knoblauch kann man rausschmecken, wobei er nicht zu aufdringlich ist und die Kräuter beim Geschmack nicht erschlägt. Wird ganz sicher alle, nachkaufen würde ich aber wohl nicht, weil ich meinen Schmelzkäse eben doch lieber ohne Kräuter mag, egal wie gut dieser gemacht ist.

Die Brandnooz Box gefällt mir dieses Mal mäßig, es sind richtig viele Produkte enthalten und das Angebot ist breit gefächert, aber viele der Produkte gab es so, oder so ähnlich schonmal, einige hatten wir schon genauso in Boxen und dann fehlt auch noch was, irgendwie frage ich mich ob nur mir das auffällt, dass sich solche Doppelungen häufen und ob nur mich das stört. Vielleicht habe ich einfach schon zu lange diese Boxen und sollte mir mal eine Auszeit nehmen, ich weiß es nicht, werde aber sicher noch den ein, oder anderen Gedanken daran verschwenden.
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