Mittwoch, 30. Mai 2012

Veltins Fass Brause

Kennt ihr schon diese neuen Getränkeschöpfungen, die einen im Moment von allen Plakatwänden und bei jedem Schützenfest anlachen, Fass Brausen. Erfrischend-spritzig sollen sie sein, isotonisch und alkoholfrei, also eigentlich genau das richtige Getränk für die aktuellen Temperaturen.

Stellvertretend für all diese Brausen habe ich einmal die von Veltins probiert, die in den Sorten Zitrone und Holunder auf den Markt gekommen ist, denn diese wurde mir von einer Promotion-Aktion aus dem Supermarkt mitgebracht. Solche Promotion lasse ich mir ja ohnehin gern gefallen.

Von der Farbe und Verpackung fand ich ja vor allem die Holunder-Sorte mit 23 kcal pro 100 ml ansprechend, also wurde diese auch als Erste probiert. Beim Öffnen roch es leicht nach Bier und süßlich, Holunder konnte ich nicht riechen und überhaupt war ich vom Biergeruch verwirrt, ich hatte nach dem Ansehen der Front hier mit einer Limo gerechnet, doch die Rückansicht verrät bei genauerem Hinsehen es handelt sich um 70 % Erfrischungsgetränk und 30 % alkoholfreies Bier. Also gut, daher der Bierduft, also nahm ich den ersten Schluck, den Holunder kann ich gut rausschmecken, das Getränk ist recht süß, dann kommt das Bittere des Bieres hervor, das ist allerdings eher unterschwellig und gar nicht so stark, wie ich es nach dem Riechen erwartet habe. Wirklich erfrischend-spritzig finde ich das Getränk jetzt allerdings nicht, eher süß und schwer.

Also nichts wie ran an die Zitronensorte, denn Zitrone verspricht für mich von Natur aus schon erfrischend-spritzig zu sein. Diese Sorte hat 22 kcal pro 100 ml. Der Geruchstest erinnert mich stark an Zitronensprudel, Bier kann ich hier kaum riechen. Schmecken allerdings tue ich den typischen Biergeschmack hier recht stark, die Zitrone geht ein wenig unter und ich verstehe den Unterschied zum alkoholfreien Radler nicht. Für mich ist diese Sorte zwar nicht so eklig wie die Zitronen Fassbrause von Krombacher, die ich vor ein paar Tagen auf einem Schützenfest probiert habe, aber lecker ist sie auch nicht und erst recht keine Neuerung, schmeckt sie doch trotz etwas mehr enthaltenem Erfrischungsgetränk wie alkoholfreies Alster.

Die Holundersorte ist also mal ganz nett für zwischendurch, Zitrone ist eher alkoholfreies Alster und insgesamt hätte man sich diese Fass Brausen meiner Meinung nach sparen könne, ich brauche sie nicht und werde sie auch nicht nachkaufen, denn wirklich erfrischend fand ich beide Sorten nicht, dafür ist mir Bier viel zu schwer im Magen.

Dienstag, 29. Mai 2012

Schwartau Fruttissima

Schwartau Fruttissima gibt es schon etwas länger in den deutschen Kühlregalen, warum ich allerdings Marmelade mit einer geringeren Haltbarkeit aus dem Kühlregal kaufen sollte, leuchtete mir nicht ein. Ich esse nicht so gern Marmelade, darum ist es besser, wenn sie lange haltbar ist und so ging ich immer wieder an Fruttissima vorbei.

Bis jetzt, denn nun bekam ich die neue Limited Edition "Moin, Moin!", also Rote Früchte, zum Testen zugeschickt. Ich war wirklich gespannt auf diesen Aufstrich, der aus 50 % Früchten besteht und nur kurz, aromaschonend erhitzt wird und sofort wieder abgekühlt und darum fruchtig-frisch schmecken und sich von normalen Marmeladen unterscheiden soll. Hinter dem Namen Rote Früchte verbirgt sich eine Fruchtmischung aus Himbeeren, Erdbeeren, Sauerkirschen und roten Johannisbeeren.

Schon beim Öffnen roch es lecker fruchtig, nach roter Grütze, wie ich fand und mir fiel neben den wirklich großen, lecker aussehenden Fruchststücken auch gleich die etwas flüssigere Konsistenz als bei anderer Marmelade auf.

Fruttissima kam also aufs sonntägliche Frühstücksbrötchen und ich habe probiert und muss sagen, ich bin hin und weg. Es schmeckt eher wie eine Fruchtgrütze als wie eine Marmelade, wie das Produkt verspricht fruchtig und frisch und ich bin nicht die Einzige, die begeistert war, auch der Rest der Familie wollte sofort probieren und es gab ausnahmsweise wirklich keinen der Frutissima Rote Früchte nicht mochte. Alle waren begeistert, obwohl ich, zum Beispiel, normalerweise nie süßen Aufstrich zum Frühstück essen würde, Fruttissima gehört ab jetzt zum Frühstück dazu und ich bin schon ganz gespannt darauf die anderen Sorten zu probieren.

Einen Rezepttip habe ich auch noch für euch, man kann man Frutissima, egal welcher Sorte, auch super Frozen Joghurt herstellen.

Zutaten:

1 Glas Fruttissima
250 g Naturjoghurt

Zubereitung:

Fruttissima in einem geeigneten Behältnis 4 Stunden ins Gefrierfach stellen, dann den Naturjoghurt einrühren, kurz durchrühren und für weitere 2 Stunden ab ins Eisfach, fertig.

Sonntag, 27. Mai 2012

Basilikumpfannkuchen mit Möhren-Hähnchen-Füllung

Heute möchte ich euch mal wieder ein Rezept vorstellen, dass ich vor ein paar Tagen entdeckt, etwas abgewandelt und ausprobiert habe und da es so schön einfach ist und vor allem die Soße so wahnsinnig lecker, möchte ich es hier weiter geben.

Zutaten (für etwa 3 Personen):

125 g  Weizenmehl
1          Ei
150 ml Milch
500 g   Hähncheninnenfilets
250 g   frische Möhren
1          Zwiebel
3 EL    Olivenöl
2 TL    Honig
2 Becher Creme fraiche
Basilikum, Salz, Pfeffer nach belieben

Zubereitung:

Das Basilikum, wenn es nicht getrocknetes ist, fein hacken. Dann für den Pfannkuchenteig Mehl, eine Prise Salz, Ei, Milch, 150 ml Wasser und das Basilikum vermischen und 30 Minuten quellen lassen.
Während dieser Zeit das Hähnchenfleisch würfeln. Die Möhren schälen und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und hacken. Zwiebel, Hähnchen und Möhren mit ein bisschen Olivenöl anbraten, mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken und zuletzt das Creme fraiche hinzugeben, alles zugedeckt etwa 10 Minuten garen lassen.
Während dessen in der Pfanne mit Olivenöl die Pfannkuchen ausbacken.
Anschließend anrichten, indem man die Pfannkuchen auf die Teller verteilt und die Soße darauf gibt, fertig ist das einfache, wie leckere Essen.


Freitag, 25. Mai 2012

Vorschau: Jever Fun

Kennt ihr das, gerade jetzt, bei dem tollen Wetter unternimmt man viel, ist viel unterwegs, über Pfingsten ist sicher bei vielen wieder Wandern, oder eine Radtour angesagt und was gibts dann unterwegs, oder zum Abschluss? Klar, ein leckeres, kaltes Bier, bloß was macht man, wenn man keinen Alkohol trinken darf, oder will? Die Alternative lautet nun, auch von Jever, man greift zum alkoholfreien Bier, das sich ohnehin immer größerer Beliebtheit erfreut.

Das Alkoholfreie von Jever heißt Fun und verspricht friesisch-herben Biergenuss. Dabei soll Jever Fun genauso unverwechselbar sein, wie seine Heimat, ich war zwar erst einmal in Friesland, aber mir hat es dort gut gefallen, da kann dieses Bier auch nicht zu schlecht sein, ich bin auf jeden Fall gespannt darauf und würde mich sehr freuen, wenn Brandnooz mir die Chance zum Testen gibt, dann erfahrt ihr hier auch meine Erfahrungen mit diesem Produkt.

Was Jever Fun von vielen anderen alkoholfreien Bieren unterscheidet ist, dass es als Vollbier gebraut und der Alkohol erst später entzogen wird, so dass der typische Biergeschmack vollkommen erhalten bleibt. Ich bin ja wirklich nur zu gespannt ob Jever dieses Versprechen halten kann. Jever Fun verspricht auf zudem der richtige Begleiter für alle unternehmungslustigen unter euch zu sein, denn man muss sich keine Sorgen machen, wie man nach dem Outdoor-Spaß nach Hause kommt, Fahren ist noch erlaubt und vor allem beim Sport, draußen in der Sonne, erfrischt das Jever Fun bei 4-7°C Trinktemperatur optimal, etwas das man auch schon vom normalen Bier kennt.

Wer jetzt, genau wie ich, das neue Jever Fun testen möchte kann sich als einer von 1000 Testern, entweder per Profil, oder per Brandwheel bei Brandnooz für diesen Test bewerben. Wenn ihr genommen werdet müssen nur noch 5 eurer Freunde bestätigen, dass sie mit euch testen und schon bekommt ihr 2 Six-Packs Jever Fun.

Kostenlos brandnooz Produktproben erhalten.

Pulmoll mit Stevia

Testladies Forum
Seit Neustem sind die zuckefreien Varianten der Pulmolls nicht mehr mit Süßstoff, sondern mit dem natürlichen Süßungsmittel Stevia gesüßt und dank der Testladys hatte ich das Glück diese probieren zu dürfen, Glück, weil ich Pulmoll seit meiner Kindheit liebe. Unterstützt wurde dieses Projekt von Kalfany, auch hier hin vielen Dank.

Die erste Frage, die man sich bei dem neuen Verfahren der Süßung stellt ist, denke ich, Stevia, was ist das eigentlich und netterweise hat Pulmoll, weil dieses Produkt noch so neu ist, kleine Schildchen auf den Packungen in denen man einige Infos zu Stevia bekommt, so auch, dass es ein pflanzliches Süßungsmittel ist, das die 300-fache Süßkraft von Zucker hat und zahnfreundlich ist. Also eine zahnfreundliche, pflanzliche Süße, das finde ich sehr gut und macht Pulmoll auch noch ein Stückchen weit natürlicher, denn schon die wirkenden Kräuter im Original und die aus Fruchtsaftkonzentrat hergestellten Fruchtsorten sind relativ natürlich, wie ich finde.

Allerdings haben die neuen Pulmoll mit Stevia auch eine neue Form, die mir direkt beim Öffnen der Dose auffiel, sie sind runder und nicht so flach wie die originalen Pulmolls, was leider bei mir dazu führt, dass ich mir mit dieser Variante öfter in den Gaumen schneide, das nervt schon etwas, ich mag die alte, tolle Form wieder haben.

Kommen wir jetzt aber zum Geschmack der einzelnen von mir getesteten Sorten:

Die Pulmoll Junior in der Sorte Himbeer mit Echinacea + Vitamin C sind von mir zuerst verkostet worden, ich liebe Himbeer Geschmack und Kindersorten sind ja meistens auch voll mein Ding und so war es auch in diesem Fall, die Bonbons schmecken lecker süß und fruchtig nach Himbeere, ich könnte die ganze Packung auf einmal Futtern, bloß Echinacea schmecke ich nicht, ich weiß allerdings auch wirklich nicht wonach das schmecken sollte und vielleicht ist das auch besser so.

Die zweite Sorte die ich probiert habe war Orange, diese war auch sehr lecker und fruchtig, wenn sie auch einen leichten Beigeschmack nach Hustenbonbon hatte, ich weiß nicht ob ihr wisst was ich meine, aber das ist bei den Pulmoll Sorten mit Zucker auch so, sie schmecken im Abgang einfach ein wenig nach Hustenbonbon, was ich bei Orange schon als leicht irritierend empfand.

Dann gab es wieder eine Pulmoll Junior Sorte zum Testen, dieses Mal Orange mit den Vitaminen A, C und E und wenn man davon absieht, dass ich Pech mit der Packung hatte, denn dieser lag ein Haar bei, schmeckt mir die Junior Orange besser als die für Erwachsene. Diese Sorte ist noch ein Stück fruchtiger als die originale Orange, dafür aber auch ein wenig künstlicher, nach meinem Empfinden, ich habe auch irgendwie das Gefühl sie geht leicht in Richtung ACE-Saft.

Pulmoll Kirsch sind die Lieblingspulmoll von Herrn Schatz geworden, die hat er auch gleich mit zur Arbeit genommen. Obwohl ich kein großer Freund von künstlichem Kirschgeschmack bin, schmecken mir diese Pulmoll gut, sie schmecken auch nicht künstlich, eher natürlich, wie Kirschsaft. Genau wie auch die Kirsch Pulmoll mit Zucker, haben auch diese wieder die leichte Hustenbonbon-Note im Abgang, die mich hier jedoch gar nicht stört.

Zuletzt noch Pulmoll Zitrone, diese sind auch sehr lecker zitronig, zu meiner Überraschung jedoch überhaupt nicht sauer, was ich bei Zitronenbonbons schon irgendwie erwartet hätte. Trotzdem sind auch diese Pulmoll lecker.

Die Pulmoll mit Stevia Sorten schmecken mir also eigentlich alle, einige besser als andere, aber das liegt am persönlichen Empfinden. Hier ist keine Sorte dabei von deren Kauf ich abraten würde, vor allem, weil sie alle so schön fruchtig sind und damit perfekt für die Erkältung im Sommer, oder den durch Allergien kratzenden Hals sind. Ich werde auf jeden Fall die eine, oder andere Sorte nachkaufen und bin total begeistert, dass ich das Stevia nicht rausschmecken kann, ganz anders als Süßstoff, der ja doch einen ganz charakteristischen Nachgeschmack hat.

Wer jetzt noch mehr Lust auf Pulmoll hat kann gerne noch auf deren FB-Seite vorbeischauen.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Wella Pro Series After Sun

Das ich ein Fan der Wella Pro Series bin hatte ich bereits hier berichtet, als mich die Werbeagentur Revolutions per Minute für Procter & Gamble nun anfragte, ob ich die neuen After Sun Produkte testen wolle war ich entsprechend gern dabei.

Die After Sun Produkte von Pro Series sind ab sofort und nur über den Sommer, in den Läden erhältlich, was bei dieser Art von Produkten ja auch Sinn macht. Mir zugeschickt wurden Shampoo und Conditioner/Spülung, beides leider wieder in den unhandlichen 500 ml Flaschen. Ich weiß nicht, warum Wella diese immer noch für die Pro Series verwendet, mir nehmen sie in der Dusche viel zu viel Platz weg. Gut, der Frisör, also der Profi, hat auch so große Flaschen, aber der wäscht auch sicher 30 Leuten am Tag die Haare, ich nur mir selbst. Zwei kleine Flaschen im Bundle, oder so, wären mir da wesentlich lieber, gerade weil After Sun Produkte ja auch etwas für den Urlaub sind und wer nimmt dort schon 500 ml Shampoo mit.

Da die Produkte schon vor ein paar Wochen kamen konnte ich zuerst nur an ihnen riechen, denn von Sonne war weit und breit nichts zu sehen und wie soll ich so ein After Sun Shampoo testen? Beide Produkte duften toll, genau so wie ich mir einen typischen Shampooduft vorstelle.

In den letzten Tagen schien dann vermehrt die Sonne und da ich viel mit Hamlet draußen war sah man auch bald, dass meine Haare etwas trockener und sogar leicht strohig wurden, also der perfekte Zustand zum Testen des After Sun Shampoos und der Spülung.

Beide Produkte haben eine gute Konsistenz und lassen sich aus der riesigen Flasche gut dosieren. Das Shampoo schäumt angenehm. Beide Produkte lassen sich gut ausspülen, das finde ich wichtig. Am Besten ist aber, beide Produkte pflegen mein Haar gut, geben ihm die entzogene Feuchtigkeit zurück und machen es weich und geschmeidig. Das Haar soll durch diese Produkte auch wasserabweisender werden, dazu kann ich allerdings keine Ergebnisse hervorbringen.

Für einen Sommerurlaub wäre diese Pflegeserie auf jeden Fall meine erste Wahl, denn Salzwasser, oder auch Chlorwasser aus dem Pool, macht noch zusätzlich zur Sonne trockenes Haar und dagegen wirken diese Produkte ja, wie ich gesehen habe, Wunder. Wenn jemand allerdings einfach nur so trockenes Haar hat würde ich diese Pflegeserie auch einfach mal ausprobieren, denn vielleicht hilft es ja auch gegen trockenes Haar, das nicht von Sonne und Meerwasser hervorgerufen wurde.

Ich würde dieses Produkt trotz seiner unpraktischen Größe nachkaufen und meine Flaschen fahren auch mit in den Urlaub, denn mich hat die Wirkung überzeugt, weswegen ich mich noch einmal ganz herzlich bei Revolutions per Minute und Procter & Gamble für diesen Test bedanken möchte.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Junge Hundchen mit Schoten - Christine Balasch

Das Kochbuch "Junge Hundchen mit Schoten" wurde mir netterweise vom Frieling Verlag für eine Rezension zur Verfügung gestellt und soll Berliner Rezepte für die kleine Küche beinhalten. Ich bin zwar kein Berliner und kann darum nicht sagen wie typisch diese Gerichte wirklich für die Hauptstadt sind, aber ich mag gutes Essen und Kochen aus verschiedenen Regionen. Für Kochbücher ganz generell habe ich eine große Leidenschaft und so war ich froh dieses hier in den Händen halten zu dürfen.

Am auffälligsten ist bei diesem Buch glaube ich der Titel. "Junge Hundchen mit Schoten" klang zumindest für mich eher nach einem Roman, als einem Kochbuch. Was allerdings wirklich lustig ist, ist die Geschichte hinter dem Titel. Immer wenn die Autorin als Kind nach Hause kam fragte sie was es zu essen gäbe und da das natürlich nervt antwortete ihre Mutter auf die neugierige Frage mit "Junge Hundchen mit Schoten". Eine coole Antwort, die Herr Schatz jetzt auch immer bekommt, wenn er diese dumme Frage stellt, die wohl jeder der für die Familie kocht kennt.

Das Buch "Junge Hundchen mit Schoten" ist 46 Seiten dick und enthält 18 Rezepte. Den Preis von 6 € empfinde ich damit als vollkommen angemessen, vor allem weil man mit dem Buchkauf auch noch etwas Gutes tut, unterstützt man damit doch auch den Verein Herzenswünsche e.V.

Die Rezepte versprechen neben der Tatsache aus Berlin zu kommen auch noch lecker und gesund zu sein, ohne zu viele Kalorien, dafür aber einfach, bis ins kleinste Detail erklärt und auch in einer kleinen Küche umzusetzen.

Ich muss zugeben, von der Rezeptauswahl bin ich nicht so richtig begeistert, unter dem Titel Berliner Rezepte hatte ich einfach Rezepte erwartet die aus Berlin stammen, oder dort Geheimrezepte sind, worunter Königsbergerklopse für mich nicht zählen und auch gekochte Eier in Senfsoße gab es immer bei meinen Großeltern, ich bin allerdings nicht aus Berlin, sondern aus Westfalen. An Rezepten findet man ansonsten noch Gemüseomelett, Paprikagulasch mit Spirellis und einiges mehr.

Man sieht also das Buch enthält leckere Rezepte für Hausmannskost, eher geeignet für einen Kochanfänger, als für jemanden, der seit Jahren kocht und den Schrank voller Kochbücher hat, denn der kennt diese Rezepte so, oder ähnlich auf jeden Fall schon, so wie ich eben.

Keines der Rezepte war mir wirklich neu, oder ich fand es innovativ, aber das ist auch gar nicht nur schlecht, eignet sich dieses Buch doch sicher super für Leute, die Hausmannskost lieben, aber gerade bei Mama ausgezogen sind. Mit diesen Anleitungen kriegen sie auch ohne Mama und ganz allein zu Hause etwas leckeres hin. Das Buch ist also sicher ein super Geschenk, wenn die eigenen Kinder ausziehen, auch wenn man nicht aus Berlin stammt, oder dort hinzieht.

So simpel die Rezepte in diesem Buch sind, so lecker sind sie jedoch auch. Die eben schon angesprochenen gekochten Eier in Senfsoße waren laut Herrn Schatz die Besten, die er je gegessen hat, wenn das mal kein Lob für das Buch ist. Das Kurzfazit lautet also simpel, aber lecker.



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